Arbeitswelt Hospiz – eine soziale Utopie?

Donnerstag, 28.9.2017 | Beginn: 19:00, Einlass: 18:30 Uhr | RegenbogenKino

Es geht bei unserem Themenabend um die Professionen in der Hospizarbeit, um Arbeitsbedingungen und –belastungen und um die Frage, inwiefern die Hospiz- und Palliative Care mit ihrer humanen und nicht auf Ökonomisierung orientierten Haltung eine soziale Utopie darstellt, die möglicherweise langfristig auch andere Arbeits- und Lebenswelten beeinflussen könnte. Ansätze hierfür finden sich im allmählichen Bewusstseinswandel in Krankenhäusern und Pflegeheimen hinsichtlich der Sterbebegleitung.

Zwei Filme werden unsere Diskussion anregen. Zum einen der im Ricam Hospiz entstandene halbstündige Dokumentarfilm „Fünfzehn Zimmer“ von Silke Schissler. Und zum anderen der Film „Halt auf freier Strecke“ des Filmemachers Andreas Dresen. Während der eine Film im Stil des Direct Cinemas neben Bereichen der Pflege insbesondere die Reinigungskraft des Ricam Hospizes begleitet und die Gespräche mit Patienten dokumentiert, zeigt der Spielfilm die Arbeit der Palliativärztin Petra Anwar im häuslichen Setting.

Zwischen den Filmen werden Protagonisten der Berliner Hospizbewegung zu Wort kommen, darunter die Reinigungskraft Slobodanka Müller, die Berliner Palliativärztin Petra Anwar und die Gründerin und Geschäftsführerin Dorothea Becker..

Die Veranstaltung ist Teil der 20. Berliner Hospizwoche.

Dank ans RegenbogenKino für die Kooperation!

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