Leben und Widerstand in Zentralindien

Indigene Frauen im Bundesstaat Chhattisgarh

Fotoausstellung von Line Fleig

18.1.19 - 28.2.19 im RegenbogenCafé
Vernissage am 18.1. um 19 Uhr

"Landschaften können trügerisch sein. Manchmal, so scheint es, sind sie nicht so sehr der Schauplatz für das Leben der Bewohner*innen, sondern vielmehr ein Vorhang, hinter dem sich deren Kämpfe, Erfolge und Unglücksfälle abspielen.“ (Aus 'A Fortunate Man' von John Berger)

Im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh leben inmitten von Waldgebieten Adivasis, indigene Communities. Ihre Lebensweise meidet Überfluss, weil es dafür keinen Spielraum gibt. Familienvermögen beläuft sich auf Hühner, sowie Boden, der bewirtschaftet wird und einige Notgroschen.

Gleichzeitig wollen staatliche Institutionen, Bergbaubetriebe, Sicherheitskräfte und Bürgerwehrtruppen den Abbau von Bodenschätzen – auch unter Einsatz von Gewalt - vorantreiben. Dagegen regt sich Widerstand.
Gerade auch Adivasi-Frauen sind fest entschlossen, für ihre verbrieften Rechte einzustehen und sich nicht einschüchtern zu lassen.

Solidarische Frauen aus der indischen Basisinitiative Women against Sexual Violence and State Repression (WSS) haben einige der Dörfer besucht und verschiedene Aspekte des Lebensalltags und Widerstands der Adivasis u.a. im Rahmen eines Foto-Essays dokumentiert.

Wir freuen uns darüber, dass WSS uns die Fotos für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hat.


Filmvorführung mit anschließender Diskussion im Rahmen dieser Foto-Ausstellung
Do. 7. Februar um 19 Uhr, auch hier im Café:
"If She Built a Country“

Von den indischen Filmemacherinnen Maheen und Rinchin, 60 min / hindi mit engl. UT

Rural, adivasi women from the villages of Raigarh, Chhattisgarh critique the grand plan of development of the country. As mines & power plants appear and grow in monstrous proportions around them, many of them have been cheated of their land and compensation. Their relationship with the forest & environment has been severed, leaving them surrounded by a toxic, polluted, gutted earth. As they grapple with all this, they seek justice for themselves & their communities and share their thoughts about how a country should be.


Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo. 13-17 Uhr, Di.- Fr. 9-17 Uhr, Sa.+ So.- Fr. 12-17 Uhr.

Eintritt frei.

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